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Geschichte

1992—1995

Kroatisch-bosnischer Krieg innerhalb des Balkankonflikts (1991–2001), der mit der Auflösung des Vielvölkerstaates Jugoslawien einherging.

1992

Nach Berichten über Massenvergewaltigungen und andere Kriegsverbrechen im früheren Jugoslawien schließen sich Dortmunder Frauen in einer Initiative zusammen.

1993

Die Initiative gründet in Dortmund den humanitären Verein Vive Žene.

Parallel dazu gründen bosnische Frauen die Partnerinnenorganisation Vive Žene Tuzla.

1994

Vive Žene Dortmund wird als gemeinnützig anerkannt.

Vive Žene Dortmund und Vive Žene Tuzla richten gemeinsam ein stationäres Therapiezentrum für traumatisierte Frauen und Kinder in Tuzla/Bosnien-Herzegowina ein.

1998

Vive Žene Tuzla wird unabhängig.

Seit 1999

Vive Žene Dortmund kooperiert mit der unabhängigen bosnischen Frauenorganisation Snaga Žene („Starke Frauen“).

2016

Das Mädchenhaus Mäggie, eine psychosoziale Einrichtung für traumatisierte Mädchen, nimmt im Raum Dortmund seine Arbeit auf.