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Ziele

Respekt und Verantwortung

Im Mädchenhaus Mäggie leben weibliche unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und Mädchen mit und ohne Migrationshintergrund, die in Deutschland ihren Lebensmittelpunkt haben. Die gemeinsame Unterbringung dieser beiden Zielgruppen ist modellhaft und zielt darauf ab, einen respektvollen Umgang und verantwortungsbewusstes Handeln sowie Demokratieverständnis und interkulturelle Kompetenz zu fördern und zur Integration zu befähigen. In diesem Kontext finden Auseinandersetzungen statt, werden Konfliktfähigkeit, Akzeptanz, Verständnis, Respekt und Toleranz gefördert.

Mäggie bewegt sich mit ihrem psychosozialen Ansatz im Spannungsfeld zwischen Jugendhilferecht und aktueller Ausländer- und Asylpolitik.

Sicherheit und Empowerment

Mäggie bietet den Mädchen den Raum und die Sicherheit, die sie benötigen, um heilen, reifen und eine Zukunftsperspektive entwickeln zu können. Ziel ist, die Mädchen zu befähigen, in Zukunft ein selbstbestimmtes Leben zu führen und eigenverantwortlich handeln zu können, d.h. die Integration und Möglichkeit zur gesellschaftlichen Teilhabe.

Sicherheit bedeutet auch die Sicherung des aufenthaltsrechtlichen Status. Ist dieser nicht geklärt, besteht die Gefahr einer erneuten Traumatisierung. Deshalb setzt sich Mäggie für ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht der Mädchen ein.